Deutsche Alpenstraße nachhaltig erfahren – mit dem Audi Q4 e-tron Tour-Blog Tag 1

Etwas Hintergrundrauschen zur Deutschen Alpenstraße

Einst hieß sie Queralpenstraße, später Alpenquerstraße, schließlich Deutsche Alpenstraße. Als diese wurde sie vor 80 Jahren zu Deutschlands erster Ferienstraße. Inzwischen hat sie sich zu einem Leuchtturm für nachhaltiges Reisen entwickelt.

Unsere eigentliche Tour, das heißt das Befahren der Deutschen Alpenstraße, beginnt in Füssen. Das Reiseprogramm lässt es zeitlich nicht zu, die gesamten 484 Kilometer der Route zu erkunden.

Berichte über die Deutsche Alpenstraße beginnen eigentlich weit im Westen des Landes, in Lindau am Bodensee, Deutschlands größtem Süßwasserreservoir. An der Deutschen Alpenstraße liegt noch ein weiteres, besonderes Gewässer, ganz im Süden unseres Landes, dem östlichen Ende der Route: es ist der Königssee bei Berchtesgaden, unser Zielort.

Vorab noch ein „Schluck aus der Pulle“: Am Vorabend der E-Tour lud ich den Audi Q4 50 e-tron quattro an einer HPC-Ladensäule von EnBW.

Im Zuge des vom Freistaat Bayern geförderten Pilotprojekts „E-Mobilität auf der Deutschen Alpenstraße“ entstanden bis dato – auch mit viel privater Initiative – über 300 Ladestationen entlang der Strecke. Teils öffentlich zugängliche, teils an oder bei Hotels installiert, manche an touristischen Destinationen wie Campingplätzen, sowie bei Privatvermietern. Für unterwegs scheint somit das „Elektronen-Nahrungsangebot“ für unser E-Auto, den Audi Q4 e-tron, ausreichend gewährleistet zu sein.

Bereits 2019 cruiste ich entlang der Deutschen Alpenstraße mit einem „Stromer“. Damals im Monat Mai war es die gesamte traumhafte Strecke vom Startpunkt Lindau am Bodensee bis zum Königssee. Diesmal war ich von Beginn an von einer farbenprächtigen Herbstkulisse umgeben.  „Indian Summer“-Feeling pur. Für dieses Farb- und Erlebnisspektakel stand uns mit dem Audi ein Allrad-Fahrzeug zur Verfügung. Während der Proviant für den Anreisetag nach Füssen eingekauft wurde, füllte sich auch die Batterie des E-tron.

Gemütliches Cruisen am Forggensee

Die Reichweiten-Anzeige von 419 km am Ende des Ladevorgangs bezeugte genügend Reserve für die Fahrt nach Füssen am nächsten Morgen.

Ziel unserer E-Tour war es, unterwegs und an ausgesuchten Orten zu erfahren, was sich in Sachen Nachhaltigkeit, Natur und Kultur entlang der Deutschen Alpenstraße erleben lässt. Und wie so oft bei all unseren E-mobilen Genusstouren: welchen interessanten Menschen wir begegnen würden, den bereicherndsten Erlebnissen neben den herrlichen Landschaften und den kulinarischen Spezialitäten der einzelnen Regionen.

Tag 1

Anreise von Meitingen an den Hopfensee mit den Zwischenstationen Walderlebniszentrum Ziegelwies in Füssen, Uniper Wasserkraftwerk, Erkundungsfahrt um den Forggensee, Füssen
Erste Übernachtung im Biohotel Eggensberger

Für den Anreisetag hatten wir uns einen sonnigen Herbsttag erhofft. Nun ja. Zusammen mit meinem Begleiter verließ ich den Landkreis Augsburg unter tiefhängenden Haufenschichtwolken. Doch schon ab Landsberg am Lech wurde das Licht für Landschaftsaufnahmen immer besser. Diese besonderen Lichtverhältnisse, hervorgerufen durch einen Mix von Cumuluswolken, blauen Himmel und Sonne, begünstigten schließlich unsere Aufnahmen am ersten Zielpunkt unserer Reise, dem Walderlebniszentrum Ziegelwies (WEZ) in Füssen.

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Die Wipfelzweige der Fichte zum Greifen nah, 20 Meter über dem Auenwaldpfad

Der Baumkronenweg, ein besonderes Erlebnis

Eingestimmt durch die spektakulären Impressionen in ungewohnter Augenhöhe mit den verschiedensten Baumarten auf dem Baumkronenweg sowie dem Blick auf den Lech, den ihn säumenden Auwald und den nahen Bayerischen und Tiroler Bergen waren wir gut präpariert für unser vereinbartes Treffen mit der Geschäftsführerin des WEZ, Frau Carolin Klughammer, am nächsten Tag.

Vom Forggensee zum Hopfensee

Die Gunst der Witterung ausnutzend, entschieden wir uns vor einer direkten Weiterfahrt nach Füssen noch zu einer Panoramafahrt um den Forggensee. Wir verließen dabei ab und zu die Bundesstrasse und folgten hügeligen Nebenstraßen, die uns zu einzigartigen Blicken auf den See und die Ost-Allgäuer Gebirgslandschaften führten. Die geplante Besichtigung des Speicherkraftwerks Roßhaupten mussten wir leider aus unserer Besuchsliste streichen, da „Wegen Corona leider geschlossen“. Also gleich weiter.

Über Bad Faulenbach erreichten wir nachmittags Füssen, machten en passant noch ein paar Aufnahmen vom wunderschönen, am Ufer des Lech gelegenen Benediktinerklosters St. Mang, und summten dann auf der E 532 zu unserem letzten Etappenziel, dem Biohotel Eggensberger am Hopfensee. Nach dem Hotel Check-in wollten wir die Gunst der Stunde nutzen und mit dem Restlicht der sich nähernden Dämmerung noch eine erste Testfahrt mit den eingepackten E-Scootern, den robusten „Moovern“ von Metz Mobility, am Hopfensee machen.

Erkundungen auf zwei Rädern

Multimodales Reisen mit dem E-tron und zwei klappbaren E-Scootern hatten wir uns ja schließlich für die E-Tour auf der Deutschen Alpenstraße vorgenommen. Also machten wir den „proof of concept“, um herauszufinden, wie integrativ sich diese Melange zweier E-Fahrzeugtypologien im Reisealltag bewährt. So rollten wir vom Eggensberger Biohotel leise den Berg hinab, der Audi-Stromer rekuperierte dabei brav, so dass ich kein einziges Mal das Bremspedal betätigen musste, bis wir an einem zugänglichen Uferabschnitt des Hopfensees den Wagen abstellten.

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Aus dem Kofferraum geholt, aufgeklappt und schon sind die Scooter startbereit

Klick-Klack-Klick und die beiden Zweirad-Moover waren aus dem geräumigen Kofferraum herausgehoben und in Fahrposition gebracht. Ein paar Schnappschüsse vor der malerischen Bildkulisse im Hintergrund, eine ausgedehnte Runde entlang des Sees gedreht und schon war es dabei dunkel geworden.

Herbstliche Abendstimmung am Hopfensee gegen Ende unserer ersten e-Sooter-Fahrt.

Hungrig und zufrieden nach dieser ersten Roller-Runde, auch weil wir an diesem Anreisetag mehr geschafft und Glück mit der Witterung hatten, freuten wir uns nun auf ein köstliches Abendessen aus biologisch erzeugten Produkten.  Alles aus der Bio-Landwirtschaft des Bruders unseres Gastgebers Andreas Eggensberger. Mit diesem Pionier der E-Mobilität und nachhaltig betriebenen Hotellerie wollten wir uns am nächsten Tag dann zum Frühstück treffen.

Voilà – Köstliches Kohlrabi-Risotto vom Biohotel Eggensberger

Ach ja: als Hauptgang des Abendmenüs wählten wir ein Kohlrabi-Risotto, mit Miso, Pak Choi und geröstetem Sesam. Lecker!

Und natürlich bekam auch unser elektrischer Allradler eine volle Ladung Elektronen in seine Batterie aus eine der vielen hoteleigenen Ladeboxen.  Genügend Puffer also für die Reiseziele des kommenden Tages.

Biohotel Eggensberger
info@eggensberger.de
www.eggensberger.de

Walderlebniszentrum Ziegelwies (WEZ)
info@walderlebniszrentum.eu
www.walderlebniszentrum.eu

Speicherkraftwerk Roßhaupten
https://www.uniper.energy/de/dammprojekt- rosshaupten

Reiseideen, Tipps und Informationen rund um die Deutsche Alpenstraße
www.deutsche-alpenstrasse.de

Text: Elmar Thomassek
Bild Karte: Bayrische Fernwege e.V

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