Naturkosmetik-Hersteller RINGANA schützt letzten alpinen Urwald

RINGANA ist als Naturkosmetik-Hersteller „von Natur aus“ eng mit einer intakten Umwelt verbunden. Dies drückt sich in vielfältiger Weise aus, zum Beispiel in seinem Engagement für den letzten echten alpinen Urwald Mitteleuropas.

Das UNESCO Weltnaturerbe Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal erstreckt sich in den nördlichen Kalkalpen auf Steirischem bzw. Niederösterreichischem Gebiet. Es beinhaltet den letzten Rest Primärwald im gesamten Alpenbogen, einen ursprünglichen Wald, der noch nie bzw. sehr lange nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt wurde. Das Herzstück des Gebietes bildet der Rothwald, ein waschechter Urwald, dessen Unberührtheit über mehr als 1.000 Jahre belegt ist. Er ist klassifiziert als IUCN Schutzgebiet Klasse Ia, die den höchsten Schutzstandard darstellt, den Rest der Wildnisregion bildet ein Schutzgebiet der Klasse Ib.

Topografie und Charakteristik
Karstige Alpenlandschaften rund um den Dürrenstein und das Tal des Lassingbaches kennzeichnen das zu den Nördlichen Kalkalpen gehörende Gebiet mit einer Seehöhe von 600 bis knapp 1.900 Metern nordwestlich des Hochschwab-Massivs. Ybbs und Salza bilden die größeren entwässernden Flüsse des Gebiets. Die Fläche des Schutzgebiets beträgt derzeit etwa 70 km2, davon sind 4 km2 Urwald im engen Sinn, eben der Rothwald. 88 Prozent der Gesamtfläche sind derzeit verschont von jedem menschlichen Eingriff, der Zutritt ist stark reglementiert, eine forstwirtschaftliche Nutzung ist verboten. Rotbuche, Tanne und Fichte sind mit jeweils rund 30 Prozent in etwa gleich stark vertreten, dazu kommen noch kleinere Bestände anderer kälteresistenter Arten wie etwa Bergahorn und Bergulme. Die Bäume erreichen hier ihr natürliches maximales Alter von bis zu 600 Jahren, der Wald ist geprägt von Totholz, das Moosen, Pilzen und Insekten als Lebensraum dient. Es werden durch Guides geführte Wanderungen angeboten, unorganisiertes Wandern ist nur auf den wenigen ausgewiesenen Wegen möglich. Am  Hauptort Lunz am See befindet sich die Schutzgebietsverwaltung im „Haus der Wildnis“, einem Bildungs- und Informationszentrum, in dem BesucherInnen auf anschauliche Weise die Faszination und Einzigartigkeit dieser großartigen Naturregion vermittelt wird.

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Der „Luchs-Trail“, ein Weitwanderweg über elf Tagesetappen mit alpinem Charakter verläuft durch einen Teil des Schutzgebietes und auf den Dürrenberg-Gipfel selbst. Übrigens: für das organisierte Begehen des Trails gibt es etliche Angebote, wer hier bucht, unterstützt  mit einem Beitrag von 10 Euro den Erhalt der Landschaft und der Luchspopulation.

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Ökologische Bedeutung
Die Bedeutung des Gebiets ist vielfältig und reicht von der Bindung bzw. Rückgewinnung von Kohlenstoffdioxid aus der Luft in den alten Baumriesen sowie im Boden über die Senkung der regionalen Temperaturen und die Sicherung der Wasserqualität und –Quantität bis hin zu den Grundlagen einer hohen Biodiversität, z.B. im reich vorhandenen Totholz. Ca. 80 Vogel- und 40 Säugetierarten profitieren von einer intakten Nahrungskette, die von Moosen (8280 Arten), Flechten, Pilzen (800 Arten) und zahllosen Insekten gebildet wird. Steile Bergbewaldung bis zur Krummholzzone und bisweilen mäandernde Bachläufe mit ständig wechselnden Kiesbänken sowie ursprüngliche Moore bieten selten gewordene Lebensräume. Jedoch sind die Flächen zu klein und zu disparat, um ihre so wichtigen Aufgaben ohne externe Unterstützung auch hinreichend erfüllen zu können. Gefragt ist die Vernetzung von Biotopen, die Pflanzen- und Tierwanderungen möglich machen und so die Genpools auffrischen, mit anderen Worten: mehr geschützte Fläche ist vonnöten. Folglich hat man sich zur Aufgabe gemacht, immanente landwirtschaftlich genutzte Flächen aus der Nutzung zu nehmen und dem Primärwald einen Sekundärwald mit Urwald-Charakter beiseite zu stellen, wofür aber zusätzliche finanzielle Mittel benötigt werden. Hier setzt das Engagement des Naturkosmetikherstellers RINGANA aus dem oststeirischen Ort Sankt Johann in der Haide an.

Klimapartnerschaft Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal

Beteiligt an der Klimapartnerschaft sind in zentraler Funktion die Österreichischen Bundesforste (ÖBf), die Landesanstalt für Bodenkultur (BoKU) sowie die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Dadurch wird eine wissenschaftliche Begleitung und eine Evaluation der Wirksamkeit der renaturierenden Maßnahmen gewährleistet. Jede Klimapartnerschaft mit externen Partnern, v.a. mittelständischen Unternehmen wie etwa RINGANA, wird vertraglich über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen und kann unbegrenzt verlängert werden.

Das Engagement von RINGANA

Der Naturkosmetik-Hersteller legt großen Wert auf Klimaschutz und damit verbundene Projekte in der Region, nach dem Motto: „Global denken – lokal handeln“. Besonders beeindruckt war das Unternehmen von der Transparenz, Stringenz und der wissenschaftlichen Einbettung des Konzepts, so dass die Gründung einer Klimapartnerschaft zwischen dem Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und RINGANA eine naheliegende Sache war.

RINGANA stellt die finanziellen Mittel bereit, 139 ha Waldfläche dauerhaft, d.h. über 80 Jahre, aus der Nutzung zu nehmen. Damit werden mehr als 833 Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr kompensiert was auch der Klimabilanz des Unternehmens zugute kommt. Darüber hinaus verpflichtet sich RINGANA, kontinuierlich für das Engagement von Unternehmen in die Klimapartnerschaft zu werben. Denn nur wenn Unternehmen ein Bewusstsein ihrer Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft entwickeln und dies auch durch entsprechendes Handeln umsetzen, gewinnt die Umwelt und gewinnen die Menschen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet eine Klimapartnerschaft.

“Emissionen von schädlichen Klimagasen müssen nicht nur so weit wie möglich vermieden werden. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir uns täglich dafür ein, hier immer besser zu werden. Aber sie müssen auch aus der bereits überlasteten Atmosphäre wieder entnommen werden. Naturwälder stellen diese Speicherung langfristig und dadurch klimawirksam sicher. Genau deshalb haben wir gemeinsam mit dem Wildnisgebiet und unseren starken Partnern die Klimapartnerschaft ins Leben gerufen“, so Ulla Wannemacher, Mitgründerin von RINGANA.

https://www.wildnisgebiet.at
https://www.wildnisgebiet.at/haus-der-wildnis
https://luchstrail.at
https://www.ringana.com/blog/ringana-rethink

Text: Werner Köstle
Bilder: Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal/Hans Glader, Haus der Wildnis

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