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Was Sie VOR dem Kauf einer Ladestation beachten sollten

Vorab-Check sorgt für Kostentransparenz

Bevor Sie sich entscheiden, eine eigene Ladestation an Ihrem Haus oder in der Garage zu installieren, beauftragen Sie einen Elektroinstallateur damit, Ihre Haus-Infrastruktur zu inspizieren. Dieser prüft, ob die vorhandene Haustechnik dafür ausreicht oder neue Stromleitungen oder Sicherungen für die Wallbox installiert werden müssen und macht einen Vorschlag, welcher der optimale Standort für die Ladestation ist. Wichtig ist auch zu klären, ob diese Diebstahl- und Vandalismus-sicher angebracht werden kann und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Anschließend erhalten Sie einen Kostenvoranschlag für die Installation der Ladestation.

Ladeleistung: Es müssen nicht immer 22 kW sein

Üblicherweise werden Ladestationen mit einer Ladeleistung von 11 oder 22 kW angeboten. 11-kW-Ladestationen müssen in der Regel durch den Elektroinstallateur bei Ihrem lokalen Netzbetreiber angemeldet werden, 22-kW-Ladestationen müssen in Deutschland zuvor vom Netzbetreiber genehmigt werden. Bevor Sie sich entscheiden, lesen Sie am besten nach, mit wie viel Kilowatt Leistung Ihr Fahrzeug lädt. Denn dies entscheidet. Ein Pkw, der nur 7,4 kW aufnehmen kann, braucht keine 22-kW-Ladestation. Wird vorwiegend über Nacht geladen, genügen in der Regel sogar 3,7 kW. Die Ladeleistung lässt sich an der Wallbox/Ladesäule einstellen. Es sei denn, Sie wissen, dass Sie in naher Zukunft ein Fahrzeug laden möchten, das mehr Leistung aufnehmen kann, oder zusätzlich ein weiteres mit Strom versorgen wollen.

Steckertyp muss zur Ladestation passen

Im Allgemeinen gilt seit 2014 für die EU einheitlich der Typ-2-Stecker als Standard-Steckverbindung für das Laden mit Wechselstrom (AC); amerikanische oder japanische Autos verfügen meist (noch) über den Typ-1-Stecker. Deshalb sollten Sie beim Autokauf (Gebrauchtwagen?) darauf achten, für welches Modell mit welchem Steckertyp Sie sich entscheiden, damit auch das Kabel Ihrer Ladestation dazu passt. Gegebenenfalls können Sie auch einen Adapter verwenden, dieser kostet nicht die Welt und erfüllt alle Sicherheitsanforderungen.

Kabellänge: individuelle Räumlichkeit berücksichtigen

Ist die Ladedose Ihres Autos vorn, hinten oder seitlich an Ihrem Fahrzeug zu finden und wie weit ist der Weg zur Ladestation? Davon abhängig sollten Sie die Länge des Ladekabels auswählen. So vermeiden Sie, dass Sie z. B. immer rückwärts in die Garage fahren müssen, weil der Weg sonst zu weit ist, oder dass das Kabel zu lang ist und es aufwändig ist, es aus dem Weg zu räumen.

Die Positionierung der Wallbox richtet sich nachdem, wo der Ladeanschluss des Autos sitzt

DC-Fehlerstromschutz: in Ladestation integriert?

Achten Sie bei der Wahl der Ladestation darauf, dass sie einen integrierten DC-Fehlerstromschutz hat. Sonst muss ein externer „RCD Typ B“-Schutzschalter zusätzlich installiert werden, was schnell teuer wird. Einen „RCD Typ A“-Schalter muss der Elektroinstallateur in jedem Fall vorinstallieren, doch dieser hält sich preislich im Rahmen.

Förderung: alle Möglichkeiten ausschöpfen

Unter www.webasto-charging.com gibt es Informationen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Beantragung von staatlichen Fördermitteln. Prüfen Sie vor dem Kauf einer Ladestation, ob es an Ihrem Installationsort auch noch zusätzliche lokale oder regionale Förderprogramme gibt. Bedenken Sie dabei, dass Förderbescheide oft ihre Zeit brauchen und Sie ohne Förderzusage (bei laufendem Verfahren) keine Aufträge erteilen oder Hardware einkaufen dürfen.

Back-End-Systeme für „intelligentes“ Laden

Immer wenn die Ladestation mehr können soll als das reine Laden („intelligent“ ist), braucht sie eine Backend-Anbindung. Zum Teil wird diese direkt mit der Ladestation angeboten oder die Ladestation ist in der Lage mit verschiedenen Back-End-Systemen zu kommunizieren, die dann zusätzlich verbunden werden können. Je nachdem, welche Back-End-Funktion(en) Sie benötigen, haben Sie also die Wahl. Backend-Systeme sorgen beispielsweise dafür, dass Sie die Wallbox steuern können (nach einem festen Zeitplan oder nach Verfügbarkeit des Stroms laden), individuelle Statistiken zur Datenauswertung erhalten und sie aus der Ferne warten lassen oder reservieren können.

Wenn mehrere Personen eine Ladestation nutzen

Soll Ihre Ladestation auch Freunden oder Nachbarn zur Verfügung stehen, muss die Ladestation für alle potenziellen Nutzer zugänglich sein. Um sie dann vor anderen, nicht autorisierten Nutzern zu schützen, können Sie den Zugang zur Ladestation beschränken. Dazu dient ein einfacher Schlüsselschalter, die Authentifizierung per Scan & Charge mit dem Mobiltelefon, oder über einen zuvor ausgegebenen RFID-Chip. Um beispielsweise monatlich die Kosten für den geladenen Strom im Blick behalten zu können, muss die Ladestation so intelligent sein, dass Sie Ladestatistiken erstellt, die dann per App oder Internetportal abrufbar sind.

Zugang zur Wallbox z. B. mittels Schlüsselschalter

Strom der PV-Anlage für das Laden verwenden

Wenn Ihr Haus über eine Photovoltaikanlage verfügt, können Sie den damit umweltfreundlich erzeugten Strom nutzen, um Ihr E-Auto zu laden. Dazu brauchen Sie ein Home Energy Management System (HEMS), ein Smart Meter (intelligenten Stromzähler) und eine Ladestation mit einer entsprechenden Kommunikationsschnittstelle (z. B. Modbus TCP).

Lastmanagement steuert mehrere Ladepunkte

Wenn Sie mehrere Elektroautos an einem Standort laden möchten, sollten Sie ein Lastmanagementsystem nutzen. Dieses sorgt dafür, dass sich die verfügbare Ladeleistung optimal auf alle zu ladenden Elektroautos verteilt. Beim statischen Lastmanagement wird eine für alle Ladestationen fix reservierte Ladeleistung gleichmäßig auf mehrere angeschlossene Elektroautos verteilt. Jede aktive Ladestation bekommt hier die gleiche Ladeleistung zugeteilt. Beim dynamischen Lastmanagement wird die jeweilige Ladeleistung „in Echtzeit“ an die gerade verfügbare Gesamtleistung angepasst. Wenn der Stromverbrauch im Gebäude sinkt, steht mehr Strom zum Laden der Elektroautos zur Verfügung und umgekehrt.

Ladesteuerung der Wallbox per App

Energie-Management-Systeme sorgen für die optimale Stromverteilung

Sollen mehrere Fahrzeuge an einem Standort (möglichst kosteneffizient) geladen werden oder wollen Sie Strom einer PV-Anlage zum Laden Ihres Fahrzeugs nutzen (s. o.), können Sie die Stromnutzung mit einem (Home) Energy Management System (H)EMS steuern. Außerdem können Sie mit einem HEMS die Wallbox mit einem stationären Energiespeicher, Wärmepumpen oder anderen Geräten vernetzen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.webasto-charging.com.

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